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Frohes Schaffen

Regie: Konstantin Faigle
BRD 2012, 98min

Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. Sie ist zugleich Sicherheit, Selbstbestätigung und Existenzberechtigung. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt FROHES SCHAFFEN diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit. Eine wunderbar ketzerische, filmische Reflektion – unterhaltsam, humorvoll und zugleich tiefgründig.

Lost Places: Geschichten hinter vergessenen Mauern – Fortsetzung

Anschließend u.a. Diskussion mit Filmemacher Enno Seifried.
Regie: Enno Seifried
BRD 2013, 90min, OmU

Ob zentrumsnah oder in den Randgebieten – in Leipzig kann man unzählige architektonischbeeindruckende Bauwerke bestaunen, die seit 20 Jahren und mehr leer stehen und auf Abriss oder Neunutzung warten. Auf der Suche nach einer Umgebung, die in keinem Reiseführer steht und dennoch mehr von der Vergangenheit einer Stadt erzählt als so manches Geschichtsbuch, begeben wir uns auf die Spur von so genannten Lost Places in Leipzig. Auch der zweite Teil von „Geschichten hinter vergessenen Mauern“ beschäftigt sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der faszinierendsten Lost-Place-Locations in Leipzig. Neben einer Erzählerin, ergänzen Gespräche mit Zeitzeugen, Investoren, Visionären und Politikern den Film.

Voices of Transition

Regie: Nils Aguilar
Frankreich/BRD 2012, 65min, OmU

Ein Dokumentarfilm über den Wandel zur Agrarökologie, zu Dezentralität und zu mehr lokaler Nahrungssicherheit. Wie können wir unsere Felder und Städte auf die doppelte Herausforderung von Klimawandel und Erdölknappheit vorbereiten? Ein Film über Transition-Towns mit interessanten Stimmen und Bildern aus den Transition-Town-Bewegungen vor Ort in England, Frankreich und auf Kuba.

Das Venedig Prinzip

Anschließend Diskussion mit AktivistInnen vom Leipziger Bündnis Stadt für Alle.
Regie: Andreas Pichler
Italien, Österreich 2012, 80min

Ungefähr 20 Millionen Menschen besuchen das romantische Venedig jährlich. Das macht durchschnittlich sechzigtausend Köpfe pro Tag. Die Dokumentation setzt sich mit dem Massenandrang und deren Konsequenzen für die letzten Venezianer auseinander. Viele Einwohner entscheiden sich, die Stadt zu verlassen und ins nahegelegene Umland zu ziehen. äußerlich immer noch grandios anzuschauen, offenbart sich bei der genauen Betrachtung, was tatsächlich vom venezianischen Leben übriggeblieben ist.

Fremd

Vorfilm: Eindrücke vom Marsch der Würde – Flüchtlingsprotestmarsch. Im Anschluss Diskussion mit Gästen.
Regie: Miriam Fassbender
BRD 2011, 92min

“Wie kann man sich selbst verwirklichen, auf Bildung, Rechtsstaatlichkeit, und persönliche Freiheit hoffen wenn man jeden Tag erneut ums überleben kämpfen muss? Wenn man keinen Cent in der Tasche hat? Wenn man sich fremd fühlt im eigenen Land?” (M. Faßbender). Der Film sucht die Beweggründe für die Flucht und gewährt Einblick in die Lebensumstände und den zermürbenden Alltag von Migranten auf ihrem Weg vom subsaharischen Afrika über Algerien und Marokko nach Europa. Er zeigt ihr Leben, das geprägt ist von Stillstand und Flucht, Hetze und Hoffnung.

Das Ding am Deich

Anschließend Diskussion mit Gästen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem BUND, dem ökolöwen und dem Bündnis gegen Atomkraft Leipzig.

Regie: Antje Hubert
BRD 2012, 93min

Der 93-minütige Dokumentarfilm von Antje Hubert dokumentiert den Alltag der Menschen mit einem AKW vor der Haustür. Ein Jahr lang umkreist er das „Ding“ (AKW Brokdorf) und taucht mit den Erinnerungen der widerständigen Anwohner und altem Filmmaterial ein in eine bewegende Vergangenheit, die die Menschen verändert hat. “Zwischen abgeklärter Resignation und zivilem Ungehorsam.” (taz) dokumentiert der Film nicht nur ein Stück Kulturgeschichte, sondern setzt gerade durch seine Unaufgeregtheit eine eindrückliches Statement gegen A

Almanya – Willkommen in Deutschland

Regie und Drehbuch: Nesrin Şamdereli, Yasemin Şamdereli
D 2011, 101min

 

Als Cenk, 6 Jahre alt,Kind einer deutschstämmigen Mutter und eines türkischstämmigen Vaters,beim Fußball weder in die deutsche noch in die türkische Mannschaft gewählt wird, fängt er an sich ernsthaft Fragen zu seiner Herkunft zu stellen. Auch seine Großeltern befinden sich in Sachen kulturelle Verortung in einer Orientierungsphase: während die Großmutter Fatma sich in Deutschland einbürgern lässt, kauft Großvater Hüseyin ein Haus in der Türkei. Und somit startet ein Roadmovie über die Verzweigungen, Irrungen und Wirrungen einer deutsch-türkischen Familie zwischen Süddeutschland und Ostanatolien. Die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli haben einen urkomischen Film über Fremd-Sein, Verwurzelung und Heimat gedreht und stellen so manches Klischee auf den Kopf. Dabei sind sie ganz nah dran an den Lebensrealitäten unterschiedlicher Generationen und spielen gekonnt mit dem Spannungsfeld kultureller Identitäten.

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